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Jan Mareck

Kabarett am Piano mit Jan Mareck
Verschmitztes Entertainment mit einer geschüttelten Portion Jazz und Comedy

“Ich bin dann schon mal weg” könnte auch auf Jan Mareck zutreffen.

Jan Marek spielt nicht Aschenbrödel

Der Mann der mit dem Klavier tanzte, läßt sich nicht anfassen. Aber er spielt schneller als sein Schatten und verpasst mit seinem verschmitztem Entertainment jedem Kabarettchanson die richt
ige Note.

Alle buchbaren Termine

Sa

15.10.16

20:00

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Mo

21.11.16

20:00

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Di

29.12.16

20.00

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Vom Underdog zum Gammatyp mit Schilddrüsenunterfunktion?

Mit Witz und der richtigen Portion Jazz gibt Mareck den besten Liedern zum Piano eine unvergesslichen Anstrich.
Regie: Simone Danaylowa

Texte/Lieder:  Jan Mareck, Sebastin Bandt, Conny Molle, Krämer, Pigor, Van Dannen, u.a.

Eine Danaylowa/Mareck Produktion für das RevueTheater Am Palmengarten 2014

LVZ am 01.11.2014, geschrieben von Juliane Lochner
Der Tastenknecht

Im ersten Solo-Programm zeigt Pianist Jan Mareck im Revue-Theater am Palmengarten virtuoses Spiel und feinen Witz

Am Donnerstag feierte man im Palmengarten eine ganz besondere Premiere: Mit dem Programm "Das Beste ist schon immer weg"Jan Mareck trat das erste Mal Jan Mareck mit von ihm selbst gesungenen und auf dem Klavier begleiteten Liedern solo auf der Bühne auf. Wer sich öfters in diesem Etablissement herumtreibt, dem ist er kein Unbekannter; oft hört man ihn die Klaviertasten anschlagen, wenn die Sachsendiva Katrin Troendle singt.
Nein, ums Einkaufen geht es nicht, wie womöglich das Motto des Abends vermuten lassen könnte. Vielmehr dreht sich fast alles um das Schicksal freier Musiker. Ein Enthüllungsjournalist will mit einem aufrüttelnden Buch das alltägliche und doch schmählich missachtete Elend freischaffender Musiker beleuchten: ihr entwürdigendes Dasein als Musiklehrer in Schulen, wo sie mehr als Teenie-Dompteur denn als Musenapostel ausgelaugt werden, oder als Klavier-begleiter und Barpianisten, die sich, wenn es hart auf hart kommt, gar an Chopin abarbeiten müssen. Mitunter haben sie auch die quälenden Zudringlichkeiten von Zuhörern zu ertragen, die ihnen mit ihren abgeschmackten Wünschen quengelnd zu Leibe rücken: "Spiele Se doch mal was Luschtiges!"
Jan Mareck, das Paradebeispiel eines zum Alleinunterhalter abgestiegenen Pianisten der Fächer Klassik und Jazz, schöpft bei seinem bunten Unterhaltungsprogramm aus dem reichen Erfahrungsschatz des gebeutelten Künstlers, der sich zum Glück seinen Humor bewahrt hat. Das hört man deutlich aus seinen mit schöner Stimme vorgetragenen Texten heraus, die aus seiner eigenen Feder, aber auch von weiteren Urhebern stammen. Da verbindet sich feiner Witz mit schmissigem, virtuos arrangiertem Spiel auf dem Klavier und einem zusätzlichen Elektroklavier, zwischen denen Mareck agil und emsig hin und her hechtet - wohl auch, um das betriebsame, schweißtreibende Dasein eines gehetzten Musikers sinnfällig zu machen.
Das Programm, das anfangs thematisch etwas zusammenhangslos scheint, verdichtet und konzentriert sich zum Ende hin immer klarer, schneller und furioser, so dass das dankbare Publikum den selbsternannten "Tastenknecht" nach gut zwei Stunden Gesang, Klavierspiel und unermüdlichen Fitnessübungen unter lautem Beifall in den wohl-verdienten Feierabend schickt.