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Sind Weihnachtsmänner gefährlich? Wenn das Christkind 2x klingelt...

- eine musikalische Kabarett-Revue -

Sachsendiva Katrin Troendle
und Jan Mareck (p)

Kennen Sie das? Man war so richtig böse gewesen das ganze Jahr lang und dann kommt Weihnachten und alle wollen Ihnen verzeihen. Keiner sucht Streit. Finden tun die meisten ihn aber trotzdem.

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Katrin Troendle manövriert Sie gekonnt durch den Stress. Einfach mal nicht aufmachen, einfach mal Spaß schenken und sich gekonnt mit Lametta getarnt im Baum verstecken.

Da hat die Diva Ihren Pianisten das ganze Jahr über als Weihnachtsmann bezeichnet und jetzt will er ausgerechnet nicht in diese Rolle schlüpfen. Strafe muss sein, Herr Mareck darf nun nicht den Knecht Ruprecht, sondern den Tastenknecht machen. Und die Diva weiß genau womit man einen Jazzpianisten quälen kann...

Verpackt in einem Sack aus Kabarettchansons, schnittigen Rhythmen und edlen Geschenkmelodien verzaubern die beiden Entertainer ihr Publikum bis zur Besinnlichkeit...

Regie: Simone Danaylowa        Eine Troendle Produktion für das RevueTheater AM PALMENGARTEN ©2014

LVZ am 01.12.2014  Von Bert Hähne Ein Backrezept, gesungen und getanzt

Troendles Weihnachtsrevue im Theater am Palmengarten
In Chemnitz gibt es einen Sachsenmeyer, in Leipzig die Sachsendiva, beide sind in der Fachrichtung Kabarett mit stark lokaler Prägung zu Hause. Er trägt so gut wie immer einen blauen Hausmeisterkittel, sie vorzugsweise schöne Kleider. So auch im neuen Programm "Wenn das Christkind 2x klingelt", das am Wochenende im Revuetheater "Am Palmengarten" seine Premiere erlebte. Regie führt Simone Danaylowa.
Sachsendiva Katrin Troendle zeigt sich zunächst im weihnachtsroten Abendkleid und singt und tanzt ein Backrezept - es soll ja sogar Leute geben, die Telefonbücher vorlesen können. Die Hausherrin verteilt Selbstgebackenes in der ersten Reihe, setzt sich zu ihrem Begleiter Jan Mareck ans Klavier und behauptet, sich nicht allzu viel aus Weihnachten zu machen. "Zwei Drittel der Geschenke kannste nicht gebrauchen." Es sei denn, es handle sich um 1000 Euro.
Katrin Troendle bezeichnet sich als Rampensau und tritt unverzüglich den Beweis für die Richtigkeit dieser Aussage an. Der Pianist in kurios schnee- und tannenzweigfarbenem Westover (wohl aus den Schubertschen Werkstätten?!) bildet mit tiefer Stimme und ruhiger Ausstrahlung den Kontrast dazu. Er will "Oh Tannenbaum" singen, sie "Alle Jahre wieder", Ergebnis des sich daraus entwickelnden Wettstreits ist eine amüsante Collage aus sämtlichen Weihnachtsliedern, die man kennt.
Ein in unseren Breitengraden besonders beliebtes wird allerdings von vorn bis hinten ausgesungen: "Lieb mich, küss mich, halt mich" aus dem Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Katrin Troendle hat sich inzwischen in Prinzessin Peggy verwandelt und das Hochzeitskleid aus ihrer ersten Ehe auf dem Leib, eine Uta-Schorn-Frisur ziert dazu ihren Kopf. "Kurze Haare machen jünger", sagt Peggy. Stimmt.
Die stark lokale Prägung kommt beim Publikum gut an, macht glaubhaft und sympathisch. Zum Beispiel, wenn die Sachsendiva im hiesigen Zoo als fernsehtaugliche Pflegerin agiert oder wenn sie beschreibt, wie sie sich unter dem Einsatz all ihrer Ellenbogen durch die Innenstadt gekämpft hat, um zuguterletzt "im Petersbogen unten bei Xenos" günstig Geschenke zu erwerben.
Als Magic Mandy mit blonden Loden und lila Lackmantel hingegen war sie ganz offensichtlich im Zauberladen einkaufen. Sie lässt eine Sektflasche verschwinden und hantiert gekonnt mit Tüchern und magischen Ringen. Die Zuschauer assistieren mit dem Zauberspruch: "Luxus! Luxus! Luxus!"
Zurück zum Christkind: Das taucht nicht auf, stattdessen ein singender sächsischer Weihnachtsengel, der aussieht wie Katrin Troendle und gemeinsam mit dem coolen Jan Mareck das Lied vom Mann aus Schokolade auf die Palmengartenbühne bringt. Eine schöne Bescherung